Open Innovation - Einführung
Der BVDW bietet für seine Mitglieder mit dieser Plattform die Möglichkeit Open Innovation Projekte zu gestalten und zu präsentieren. Sie ist gleichzeitig eine zentrale Anlaufstelle zur Inspiration und zum Auffinden von kompetenten Partnern zur Realisierung offener Innovationsprozesse.
Open Innovation
Kennzeichen von „Open Innovation“ ist dabei in erster Linie das Engagement von B2C-Endkunden (bekannte Beispiele außerhalb der Digitalen Wirtschaft sind etwa LEGO, Nike, FIAT etc.), die im Ideengenerierungs- und Entwicklungsprozess etwa hinsichtlich Funktionen und Design eines künftigen Produktes mitarbeiten bis hin zu „An-Entwicklungen“ im Rahmen von Open Source Projekten, in denen z.B. alleinselbstständige Entwickler in offenen Entwicklungsumgebungen in Software-/Produktentwicklungsprozessen kollaborieren.
Einordnung von Open Innovation in den Bezug auf die Beeinflussungsmöglichkeiten durch Einzelunternehmen.
Letzteres Phänomen bedeutet für die innovationsaktiven Unternehmen und deren Beschäftigten zugleich eine notwendige Öffnung der Innovationsprozesse und dahinterstehender Absichten nach außen, um eine Teilnahme externer Dritter am Innovationsprozess überhaupt zu ermöglichen. Wenn man zielgerichtetes intentionales Verhalten der innovationsaktiven Unternehmen unterstellt, liegt insbesondere in dem inside-out Prozess zugleich die spannende Frage nach dem „Kalkül“, z.B. der Absicherung von Entwicklungszielen, der Verwertungsmöglichkeiten, des Ausgleichs von wirtschaftlichen Interessen, Rechten und Pflichten etc., Aspekte, die für die innovationsaktiven Unternehmen zum Teil sehr neu und ungewohnt sind. Hier entstehen dann neue Fragen der Entwicklung von Anreizsystemen, der Ausbalancierung von Anreiz-Beitrags-Gleichgewichten in Open Innovation etc.
Die Abbildung beschreibt im Kern den Prozess von der Ideengenerierung (als Inputs in den Funnel) im bis zum Launch (Beginn der Kommerzialisierung der Idee) unter Betonung des Aspektes, dass es in Open Innovation Prozessen – im Gegensatz zu proprietär gehaltenen Innovationsprozessen – zu einem regen Austausch von Ideen nach außen (inside-out) bzw. Nutzung von externem Know-how (outside-in) während des Prozesses kommt. Dies können Ideen von B2C-Endkunden sein (im weitesten Sinne „crowdscouring“), von Technologieprovidern bzw. von externen Forschungsdienstleistern (B2B) etc.